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Umweltschutz

Verantwortung für die Ressourcen

Ob es sich um saubere Luft handelt, um Rohstoffe oder fossile Energieträger: Die Ressourcen, die die Erde bereitstellt, sind endlich. Und bei zentralen Rohstoff- und Energiequellen ist das Ende der Versorgung bereits absehbar.

Mit diesem Bewusstsein muss jedes Industrieunternehmen leben. Die Schmersal Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die Grundsätze des nachhaltigen Wirtschaftens zu beachten und neben ökonomischen Zielsetzungen ökologische und soziale Aspekte als gleichwertig zu betrachten.

Produktentwicklung

Die Grundlage für nachhaltige, umweltverträgliche Produkte wird in der Entwicklung geschaffen. Unsere Konstrukteure berücksichtigen bei ihrer Arbeit, dass der "ökologische Fußabdruck", den ein neues Produkt hinterlässt, möglichst klein ist. Deshalb werden unsere Erzeugnisse entwickelt mit dem Ziel, die Belastungen für die Umwelt bei der Herstellung, beim Gebrauch und bei der Verwertung bzw. Entsorgung am Ende des Produktlebenszyklus so gering wie möglich zu halten.

Dazu gehört ein durchdachter Einsatz von Ressourcen ebenso wie die Auswahl von energieeffizienten Produktionsverfahren. Ein ganz wichtiger Aspekt der Nachhaltigkeit ist die Langlebigkeit der Produkte: Ein Schaltgerät, das länger hält, verbraucht weniger Ressourcen!

Ein Wort zum Thema Energieverbrauch: Unsere Sicherheits-Schaltgeräte und Sicherheitssteuerungen verbrauchen nur minimale Mengen elektrischer Energie. Wir konzentrieren uns auch auf die Verbesserung der Energieeffizienz und die Minimierung des Verbrauchs von Strom, Wasser und Wärme in unseren sieben Fertigungsstätten.

Dabei sehen wir den Umweltschutz als "work in progress": Für das ganze Unternehmen erstellen wir regelmäßig Energiebilanzen, um die Einsparpotenziale zu ermitteln und auszuschöpfen.

Produktion

Seit 2006 entsprechen alle unsere Produkte der EG-Richtlinie 2002/95/EG zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS). Alle Lötprozesse wurden ebenfalls 2006 auf bleifreie Lötmittel umgestellt. Und noch vor dem Verbot von Chrom-6-haltigen Beschichtungen haben wir unsere Oberflächenbehandlung komplett auf andere Prozesse wie z.B. die Dickschichtpassivierung umgestellt.

Lösungsmittelmittel verwenden wir nur noch dort, wo es keine umweltverträglichen Alternativen gibt. So werden z.B. Lacke auf Wasserbasis eingesetzt - dieser Umstellungsprozess ist nahezu abgeschlossen. Zudem werden die Mitarbeiter an allen Produktionsstandorten kontinuierlich für den innerbetrieblichen Umweltschutz sensibilisiert. Denn die besten Ideen für die Verbesserung von Produktionsabläufen und -verfahren kommen oft von Mitarbeitern, die die Prozesse am besten kennen, weil sie tagtäglich damit umgehen.

Recycling

Abfälle und Wertstoffe sammeln wir sortenrein und führen sie – soweit möglich – der Wiederverwendung zu. Auch in der Verwaltung sammeln wir Papier getrennt vom Hausmüll. Als registriertes Unternehmen des Resy-Systems verwenden wir recyclinggerechte Verpackungen.

Gebäude und Mobilität

Die Gebäudehülle unserer Verwaltungszentrale in Wuppertal wurde in den vergangenen Jahren in mehreren Schritten mit einem modernen Wärmedämmsystem ausgestattet. Um Heizkosten zu sparen, startet die Produktion während der Winterzeit eine Stunde später als in der Sommerzeit. Für die Beleuchtung in Produktion und Verwaltung verwenden wir ausschließlich Energiesparlampen.

Auch die Auswahl der Firmenfahrzeuge erfolgt unter dem Aspekt des Energieverbrauchs und der nachhaltigen Mobilität: Der größte Teil der Firmenflotte wurde seit 2006 auf sparsame Dieselfahrzeuge umgestellt. Als Kleintransporter setzen wir Erdgas-Fahrzeuge ein.

Kontextspalte

Dass wir beim Umweltschutz die im jeweiligen Land geltenden Vorschriften respektieren, ist für uns selbstverständlich. Darüber hinaus achten wir in der Produktentwicklung und in der gesamten Prozesskette der Produktion auf einen sorgsamen Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen sowie auf eine geringstmögliche Belastung der Umwelt und auf das Recycling von eingesetzten Wertstoffen